Sonnenschutz

Sonnenbrand vormeiden und Hautkrebs vorbeugen

SonnenschutzLaut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 29.07.2014 gab es 23 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen innerhalb von 5 Jahren. Als Hauptursachen für die Entstehung von Hautkrebs gelten vor allem zu viel UV-Licht der Sonne und erbliche Veranlagungen.

Besonders tückisch ist bei Hautkrebs, dass er erstmal keine Beschwerden hervorruft, weshalb es lange dauern kann, bis er entdeckt wird. Dabei können die Folgen durchaus schwerwiegend sein.

Besonders der sogenannte „schwarze Hautkrebs“, das maligne Melanom, kann zum Tod des Betroffenen führen, wenn er zu spät erkannt wird. Aber auch der „weiße Hautkrebs“ ist gefährlicher als viele denken.

Sonnenbrand vermeiden

Auf die erbliche Veranlagung haben wir leider keinen Einfluss. Da aber auch Sonnenbrand zu den Hauptursachen von Hautkrebs zählt, sollte man diesen unbedingt vermeiden. Besonders Kinder müssen vor Sonnenbrand geschützt werden, da besonders wiederholter Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich erhöht, wie man auch in diesem Artikel nachlesen kann. Unsere Haut vergisst nämlich nicht und jeder Sonnenbrand hinterlässt Spuren.

Hier sind einige Tipps zur Vermeidung von Sonnenbrand:

  • Meiden Sie zu starke Sonne. Besonders zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung stark, da sollten Sie nur schattige Plätze aussuchen.
  • Die richtige Kleidung schützt gegen die UV-Strahlung. Polyester schützt besser als Baumwolle und weite, dunkle Kleidung schützt besser als enganliegende, helle Kleidung. Ein Sonnenhut dient als zusätzlicher Schutz.
  • Nie ohne geeigneten Sonnenschutz rausgehen. Dies gilt nicht nur für Freibad, See oder Strand. Auch wenn Sie einfach nur spazieren gehen oder eine Radtour unternehmen, darf ein entsprechender Sonnenschutz nicht fehlen. Bei heller Haut ist ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 angeraten, bei dunklerer Haut genügt meist ein Lichtschutzfaktor ab 20. Im Zweifelsfall sollten Sie sich immer für den höheren Wert entscheiden.
  • Am Strand, See oder Terrasse ist ein Sonnenschirm mit UV-Schutz unbedingt angeraten. Auch bei Wind oder Wolken ist ein Sonnenschutz notwendig, denn dadurch mindert sich das Risiko für einen Sonnenbrand kaum. Wolken halten nämlich nur etwa 10 Prozent der UV-Strahlen ab.
  • Regelmäßig nachcremen, damit der Sonnenschutz erhalten bleibt. Dies gilt besonders nach dem Schwimmen oder nach starkem Schwitzen.

Hausmittel gegen Cellulite

Cellulite ist gerade bei Frauen ein häufig auftretendes Problem. Versuchen Sie das Problem doch mit einem der folgenden Vorschläge anzugehen.

1. Kaffeesatz gegen Cellulite

Den Kaffeesatz nicht wegwerfen, sondern daraus ein Peeling herstellen. Vermischen Sie 6 Esslöffel Kaffeesatz mit 150 g Meersalz und 3 Esslöffel Pflanzenöl. Damit können Sie dann Oberschenkel und Po einreiben.

Durch die feinkörnige Struktur werden Hautschüppchen weggerubbelt, die Durchblutung wird angeregt und das Koffein unterstützt die Straffung des Gewebes.

2. Labkraut gegen Cellulite

Ein Glas zur Hälfte mit dem klebrigen Labkraut füllen und dann mit Olivenöl auffüllen und dies 6 Wochen an einem sonnigen Plätzchen ziehen lassen. Damit die von Cellulite betroffenen Stellen einreiben.

Labkraut ist auch als Tee sehr gut und pflegend für die Haut.

3. Heilerde gegen Cellulite

Für eine Heilerde-Packung rühren Sie soviel Heilerde in Krätertee (z.B. 4 EL Heidekraut mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, auskühlen lassen, abgießen), dass eine geschmeidige Masse entsteht.

Ein Baumwolltuch nass machen, auswringen und zusätzlich ein weiteres trockenes Baumwolltuch bereithalten.

Die Heilerde-Mischung auf die von Cellulite betroffenen Stellen in einer dünnen Schicht auftragen, das feuchte Baumwolltuch drüberlegen, mit dem trockenen Tuch umwickeln und festmachen.

Eine warme Decke drüber und entspannen, bis der Heilerdebrei trocken ist. Dann den Wickel abnehmen und die getrocknete Heilerde abspülen.