DIY – Salbei-Bonbons selber machen gegen Halsschmerzen

Salbei-BonbonsDa Salbei wertvolle Wirkstoffe gegen Halsschmerzen und Entzündungen im Rachenraum enthält, bieten Salbei-Bonbons natürliche Linderung.

Dr. Brigitte Weller-Boothe, Fachärztin für Innere Medizin und Heilkräuterexpertin, zeigt in diesem Video-Tutorial, wie man leckere Salbei-Bonbons mit wenig Zutaten und geringem Aufwand selbst machen kann. In Herzform kann man die Salbei-Bonbons auch gut verschenken.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Sagen Sie Ihre Meinung und hinterlassen Sie einen Kommentar, wie Ihnen die Salbei-Bonbons geschmeckt haben und ob sie hilfreich waren gegen Halsschmerzen.

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Sonnenschutz

Sonnenbrand vormeiden und Hautkrebs vorbeugen

SonnenschutzLaut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 29.07.2014 gab es 23 % mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen innerhalb von 5 Jahren. Als Hauptursachen für die Entstehung von Hautkrebs gelten vor allem zu viel UV-Licht der Sonne und erbliche Veranlagungen.

Besonders tückisch ist bei Hautkrebs, dass er erstmal keine Beschwerden hervorruft, weshalb es lange dauern kann, bis er entdeckt wird. Dabei können die Folgen durchaus schwerwiegend sein.

Besonders der sogenannte „schwarze Hautkrebs“, das maligne Melanom, kann zum Tod des Betroffenen führen, wenn er zu spät erkannt wird. Aber auch der „weiße Hautkrebs“ ist gefährlicher als viele denken.

Sonnenbrand vermeiden

Auf die erbliche Veranlagung haben wir leider keinen Einfluss. Da aber auch Sonnenbrand zu den Hauptursachen von Hautkrebs zählt, sollte man diesen unbedingt vermeiden. Besonders Kinder müssen vor Sonnenbrand geschützt werden, da besonders wiederholter Sonnenbrand im Kindesalter das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich erhöht, wie man auch in diesem Artikel nachlesen kann. Unsere Haut vergisst nämlich nicht und jeder Sonnenbrand hinterlässt Spuren.

Hier sind einige Tipps zur Vermeidung von Sonnenbrand:

  • Meiden Sie zu starke Sonne. Besonders zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung stark, da sollten Sie nur schattige Plätze aussuchen.
  • Die richtige Kleidung schützt gegen die UV-Strahlung. Polyester schützt besser als Baumwolle und weite, dunkle Kleidung schützt besser als enganliegende, helle Kleidung. Ein Sonnenhut dient als zusätzlicher Schutz.
  • Nie ohne geeigneten Sonnenschutz rausgehen. Dies gilt nicht nur für Freibad, See oder Strand. Auch wenn Sie einfach nur spazieren gehen oder eine Radtour unternehmen, darf ein entsprechender Sonnenschutz nicht fehlen. Bei heller Haut ist ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 angeraten, bei dunklerer Haut genügt meist ein Lichtschutzfaktor ab 20. Im Zweifelsfall sollten Sie sich immer für den höheren Wert entscheiden.
  • Am Strand, See oder Terrasse ist ein Sonnenschirm mit UV-Schutz unbedingt angeraten. Auch bei Wind oder Wolken ist ein Sonnenschutz notwendig, denn dadurch mindert sich das Risiko für einen Sonnenbrand kaum. Wolken halten nämlich nur etwa 10 Prozent der UV-Strahlen ab.
  • Regelmäßig nachcremen, damit der Sonnenschutz erhalten bleibt. Dies gilt besonders nach dem Schwimmen oder nach starkem Schwitzen.

Hausmittel gegen Erkältung – Was hilft bei Husten und Schnupfen?

Die Nase trieft, der Hals kratzt, man fühlt sich müde, schlapp und kraftlos – da greifen viele Betroffene lieber zu Hausmittel gegen Erkältung statt gleich zu Medikamenten.

Wir alle kennen da das eine oder andere alte Hausmittel gegen Husten, Schnupfen & Co, das die Oma damals bereits angewendet hat und das innerhalb der Familie immer noch großes Vertrauen genießt.

Aber welche Hausmittel helfen gegen Erkältung tatsächlich und welche gehören in die Kategorie Mythos?

Wirkt Hühnerbrühe wirklich als Hausmittel gegen Erkältungen?

Eines der bekanntesten Hausmittel ist die altbewährte Hühnerbrühe. Vermutlich haben die meisten von uns bereits davon gehört und sie sicherlich auch schon mal ausprobiert bei einer Erkältung.

Wie so häufig bei Hausmitteln, gibt es auch bei der Hühnerbrühe gegen Erkältung Studien, die ihre Wirksamkeit bestätigen, während andere Stimmen sie eher in den Bereich der Mythen einordnen.

Unbestritten ist jedoch, dass die gute alte Hühnerbrühe auf keinen Fall schadet und zumindest die Flüssigkeit und wertvolle Mineralien ersetzt, die durch das Schwitzen verloren gehen und außerdem das Schwitzen ankurbelt.

Lindenblütentee & Zwiebeltee gegen Erkältung und verstopfte Nase

Ähnliches gilt auch für andere bekannte Hausmittel gegen Erkältungen, wie: Lindenblütentee, Zwiebeltee, Inhalationen, Erkältungsbad etc.

„Sie ersetzen die ausgeschwitzte Flüssigkeit und befeuchten zusätzlich die Schleimhäute, sodass sie sich gegen Eindringlinge schützen können. Und mit ihrer Wärme kurbeln sie die Durchblutung an. Das gilt auch für Tees – vor allem Lindenblütentee. Die Wärme erleichtert dem Körper, die Temperatur zu erhöhen, was den Kampf gegen die Viren unterstützt.“ (Spiegel.de)

Quelle: Husten und Schnupfen: Welche Hausmittel helfen gegen Erkältung?

 

Hausmittel gegen Übelkeit

Hausmittel gegen Übelkeit und Erbrechen

Hausmittel gegen ÜbelkeitIn vielen Fällen können Hausmittel gegen Übelkeit und Erbrechen hilfreich sein und Linderung bringen. Jedoch sollte man dabei immer bedenken, dass sowohl Übelkeit, als auch Erbrechen ein Signal des Körpers sind, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Es ist also eine Schutzfunktion des Körpers gegen Schadstoffe, die unser Körper auf diese Weise wieder aus dem Körper befördert. Aus diesem Grund darf das Erbrechen nicht verhindert werden, wenn der Körper die Schadstoffe abstoßen muss, weil man etwas falsches oder verdorbenes gegessen hat.

Erst wenn alles wieder raus ist und man merkt, dass alles Schädliche raus ist, sollte man etwas gegen den anhaltenden Würgereiz und das Erbrechen tun.

Sollte die Übelkeit und/oder das Erbrechen jedoch länger als 1-2 Tage anhalten, ist es unerlässlich, sich einen ärztlichen Rat einzuholen.

Effektives Hausmittel gegen Erbrechen

Bei uns hat sich ein Spezial-Hausmittel gegen Erbrechen etabliert, das wirklich sehr wirkungsvoll ist und sogar von den Kindern gut akzeptiert wurde.

Wir hatten dieses Hausmittel gegen Erbrechen vor vielen Jahren von einem alten Bergdoktor beim Skifahren empfohlen bekommen und es inzwischen an viele Freunde weitergereicht, die ebenfalls gute Erfahrungen damit machen konnten.

Das Rezept ist recht einfach:

Kochen Sie eine Tasse Schwarztee, geben etwas Zucker oder Süßstoff dazu und lassen den Tee etwas abkühlen. Dann geben Sie frisch gepressten Orangensaft dazu (je nach Größe der Orange – 1/2 bis 1 Orange auspressen). Evtl. können Sie auch noch etwas frisch gepressten Zitronensaft zufügen.

Diese Mischung schluckweise nach und nach trinken.

Der Schwarztee und der Zucker helfen gegen das Erbrechen und der frische Orangensaft (und evtl. Zitronensaft) versorgt den Körper gleichzeitig mit wertvollen Vitaminen.

Wie gesagt, bei uns hilft es immer extrem schnell und gut.

Als weitere Hausmittel gegen Übelkeit und Erbrechen können Ingwer bzw. Ingwertee oder Akupressur sehr hilfreich sein.

Näheres dazu kann man hier nachlesen…

Was ist Ihr bewährtestes Hausmittel gegen Übelkeit und Erbrechen? Haben auch Sie gute Erfahrungen mit irgendwelchen Mitteln gemacht und können diese weiter empfehlen?

Leinsamen – Die Wiederkehr einer Wunderblume

leinsamenLeinsamen – elfengleich tanzen die zarten Blüten im Wind. Sie verzaubern den Rand der Felder mit ihrer zarten Schönheit.

Die Farbe der Blüten reicht von weiß, himmelblau, bis hellrosa oder lila. Die Leinpflanze erreicht eine Höhe bis zu einem Meter und blüht von Juni bis August.

Der lateinische Name der Leinpflanze: Linum(Leinen) usitatissimum bedeutet vielfältige Nutzbarkeit und das hat auch die moderne Medizin erkannt. Im Volksmund wird diese Wunderpflanze auch Flachsbeere genannt.

Der Leinsamen gehört zu der Familie der Leingewächse und wächst in gemäßigten Klima. Es ist seine Vielfältigkeit die den Leinsamen zu einer der bedeutendsten Pflanzen macht.

Schon in der Steinzeit kannte man die Leinpflanze. Daraus wurden Seile hergestellt oder sie wurde zur Herstellung von Stoffen verarbeitet. Eigentlich ist Leinsamen eine Nahrungspflanze, wird als Nahrungsmittel aber selten genutzt.

Leinsamen ist auch eine Heilpflanze

Die Leinpflanze ist aber auch eine Heilpflanze und wird als vielseitiger Rohstoff genutzt. Die Blüten stehen in Rispen. Nach der Blüte entstehen Kapseln in denen sie ihre goldgelben Samen verbirgt. Und diese Samen sind bei vielen Leiden anwendbar.

Die Ballaststoffe, die die Leinsamen enthalten, haben gegen verschiedene Krebsarten eine Schutzwirkung. Das wurde von Pharmakologen nachgewiesen. Nimmt man täglich einen Teelöffel Leinöl zu sich, hilft dies einem Herzinfarkt vorzubeugen, da Leinsamen reich an Linolsäure ist und schädliche Ablagerungen in den Blutgefäßen verhindert.

Die Schleimstoffe der Leinsamenschale wirken schmerzstillend und beruhigend. Sie helfen bei Darmbeschwerden und sind als Abführmittel zu empfehlen. Leinsamenumschläge sind bei Gelenkschmerzen sehr wohltuend, genauso wie Öle als äußere Anwendung bei Atemwegserkrankung.

Zur inneren Anwendung werden sie in Tee und Speisen empfohlen. Die positive Wirkung der Linolsäure wurde auch bei Hauterkrankungen nachgewiesen. Leinsamen-Globuli werden jetzt auch in der Homöopathie angewendet. Sie wirken bei Heuschnupfen, Asthma und Blasenreizung.

Einen sehr interessanten Artikel zu einer Studie über die gesundheitsfördernde Wirkung von Leinsamen habe ich hier entdeckt: Studie beweist, Leinsamen kann Leben retten

Ein Hinweis für Schwangere: Während der Schwangerschaft sollten Sie auf Leinsamen wohl eher verzichten, da es gewisse Hinweise gibt, dass dieser das Risiko einer Frühgeburt erhöhen könnte.

So wird der Linum usitatissimum, der Leinsamen, seinen Namen gerecht: Vielfältige Nutzbarkeit.

Hausmittel gegen Arthrose

Brennnessel gegen ArthroseArthrose befällt hauptsächlich die Hüft- und Kniegelenke und äußert sich anfangs durch Spannung und Knirschen beim Bewegen der Gelenke.

Später kommen Schmerzen und Schwellungen hinzu, das Laufen, Treppensteigen etc. wird immer beschwerlicher und im Spätstadium führen Verformungen in den betroffenen Gelenken sogar zu Bewegungseinschränkungen.

Arthrose Hausmittel zur Selbsthilfe

Selbstverständlich ist es unerlässlich, dass Sie bei Arthrose einen Arzt Ihres Vertrauens zu Rate ziehen und dessen Rat bezüglich der Behandlung befolgen.

Dennoch gibt es einige Arthrose Hausmittel, die zur Schmerzlinderung beitragen und die konventionelle Arthrose Behandlung unetrstützen können.

Brennnessel-Tee zur Schmerzlinderung

1 Esslöffel getrocknete Brennnesselblätter mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

Abseihen und ca. 3 Tassen täglich trinken.

Alternativ können Sie sich auch Brennnesselsaft aus dem Reformhaus oder der Apotheke besorgen.

Apfelessig zur Entschlackung

Apfelessig ist sehr gut zum Entschlacken und deshalb sehr zu empfehlen bei Arthrose.

Am besten nehmen Sie gleich nach dem Aufstehen eine Tasse mit einem Apfelessig und Wasser Gemisch zu sich.

Bockshornklee-Auflage zur Schmerzlinderung bei Arthrose

Gegen Schmerzen aufgrund einer Schwellung können Sie sich in der Apotheke Bockhornklee Pulver besorgen und dieses Pulver zu einem Brei.

Streichen Sie diesen Brei auf ein Leinentuch, legen dieses direkt auf das Gelenk, so dass der Brei auf der Haut aufliegt und wickeln dann ein Tuch drum rum.

Lassen Sie diese Auflage mindestens eine halbe Stunde einwirken.

Kältewickel zur Schmerzlinderung bei Arthrose-Schüben

Gerade bei sogenannten Arthrose-Schüben können sie Schmerzen extrem zuschlagen. Linderung können da Kältewickel bzw. Auflagen bringen.

Dies können Gelpackungen sein, die es in der Apotheke zu kaufen gibt oder einfach selbst gemachte Eiswürfel in einem Beutel, um den ein Tuch geschlungen wird.

Diese Kältewickel sollten aber nicht länger als ca. 15 Minuten drauf bleiben und erst nach etwa 15 Minuten Pause erneut aufgelegt werden.

Gegen Husten und Bronchitis ist ein Kraut gewachsen

Husten im Zuge einer Erkältung hängt meist mit einer Bronchitis zusammen. Dabei kommt es zu vermehrter Schleimbildung, man fühlt sich schlapp durch Fieber und es kommt zu trockenem, quälendem Reizhusten, der dann in Husten mit Auswurf übergeht.
Um den Schleim in den Bronchien zu lösen, sollte sehr viel getrunken werden, am besten Wasser und dünne Kräutertees getrunken werden. Zusätzlich können zahlreiche wirksame Hausmittel gegen Bronchitis sehr gute Dienste leisten und das Abhusten unterstützen.

Zu Beginn sollten Sie Tee trinken von Kräutern, die die gereizte Schleimhaut etwas beruhigen und den trockenen Hustenreiz etwas lindern. Hierzu zählen Kräutertees aus Huflattich, Spitzwegerich oder Malve. Huflattichtee ist jedoch für Schwangere, Stillende und Kinder nicht geeignet.

Sobald dann der sogenannte produktive Husten einsetzt, sollten Sie Kräutertees trinken, die schleimlösend wirken und den Auswurf fördern. Kräutertees aus Anis, Fenchel, Thymian und Königskerze lösen den Schleim aus den Bronchien und wirken entzündungshemmend. Thymian sollte allerdings nicht von Schwangeren und Menschen mit Herzproblemen eingesetzt werden.

Auch Zwiebelsaft hat sich bestens gegen Bronchitis bewährt und ist sehr einfach selbst zuzubereiten, wie Sie in der Anleitung in dem folgenden Video, das ich für Sie entdekct habe, sehen werden. Auch einige andere wertvolle und hilfreiche Hausmitteltipps, mit denen Oma bereits sehr gute Erfolge erzielt hat, sehen Sie ebenfalls samt Anleitung.

Hier ist das Video zu einigen von Omas Hausmittel: